Prinzessin Diana – Unser Gedenken an eine außergewöhnliche Frau

Prinzessin Diana Gedenken

Prinzessin Diana, die gebürtig Diana Frances Spencer hieß, wurde am 1. Juli 1961 in Sandringham, Norfolk, England geboren. Sie starb am 31. August 1997 in Paris, was bedeutet, dass sie nur 37 Jahre alt wurde. Diana war die erste Ehefrau des damaligen Thronfolgers des englischen Königshauses Charles. Sie bekamen zwei Söhne namens William und Harry bzw. Henry. Prinzessin Diana wird im deutschsprachigen Raum auch noch mit anderen Namen, wie zum Beispiel „Lady Diana“ oder „Lady Di“, betitelt – und das obwohl Diana, nachdem sie den Bund der Ehe eingegangen ist, den Titel „Lady“ nicht mehr behalten durfte.

Als Prinzessin Diana noch lebte, bezeichnete man sie schon als Medienikone. Sie war sogar eine Zeit lang die berühmteste und am meisten fotografierte Frau der Welt. Zur selben Zeit als Diana in der Medienwelt in aller Munde war, entwickelten sich Probleme in der Ehe mit ihrem Mann Charles, die dann auch zur Trennung führten, welche dann im Jahr 1992 öffentlich bekannt gegeben wurde. Die Scheidung, wodurch Diana ihren Titel bzw. Rang als Prinzessin verlor, folgte jedoch erst im Jahr 1996.

Diana engagierte sich in den 80er Jahren für zahlreiche Wohltätigkeitsprojekte. Die britische AIDS-Hilfe war zum Beispiel eine von Vielen, die sie unterstütze. Das Unterstützen von Projekten hat Diana auch nach ihrer Scheidung von Prinz Charles beibehalten. Sie setzte sich für die Abschaffung von Landminen ein und engagierte sich weiterhin für Menschen, die benachteiligt waren.

In der Nacht des 31. August 1997 erlitt Diana einen tragischen Unfall. Der Wagen, in dem sie saß, prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Pfeiler, welcher sich in einem Autotunnel unter der Place de l’Alma in Paris befand. Daraufhin verstarb Diana an den Verletzungen, die durch den Unfall verursacht wurden.

Kindheit und Jugend der Prinzessin Diana

Diana Frances Spencer wurde am 1. Juli 1961 im Park House, was sich in Sandringham in Norfolk befindet, geboren. Sie war die Tochter von Edward John Spencer (1924-1992) und Frances Roche (1936-2004). Diana hatte als jüngstes Familienmitglied noch zwei ältere Geschwister.

Dianas Eltern lebten sich im Laufe der Zeit immer weiter auseinander, sodass Frances Spencer im Dezember 1968 die Scheidung einreichte, die dann im April 1969 stattfand. Das Sorgerecht für Diana und ihre Geschwister bekam dann John Spencer, da Ruth Fermoy über Frances Spencers Untreue erzählte. Durch die Aussage von Fermoy verschlechterte sich das Verhältnis von Diana zu ihrer Mutter deutlich.

Sie verbrachte ihre ersten Lebensjahre in ihrem Geburtshaus, dem „Park House“. Dort wurde sie etwas später von einer Gouvernante bzw. Erzieherin unterrichtet. Im Jahr 1975 starb Dianas Großvater Albert Spencer, weshalb sie und ihre Geschwister den Titel als „Lady“ erlangten. Dianas Vater John Spencer heiratete am 14. Juli 1976 Raine Legge, ohne ihre Töchter darüber zu informieren. Deshalb waren Diana und ihre Geschwister bei der Hochzeit und der Trauungszeremonie nicht anwesend. Dieses Verhalten ihres Vaters verletzte Diana sehr, weshalb sie einen großen Groll gegen Raine Legge hegte.

Im Alter von neun Jahren besuchte Diana das Internat Riddlesworth Hall, wo sie als durchschnittliche Schülerin galt. Ihre Schwestern hingegen erbrachten hervorragende schulische Leistungen. Tina Brown war der Meinung, dass Diana ihr intellektuelles Potential nicht ausschöpfe. Allerdings konnte Diana mit ihren sportlichen Leistungen glänzen. Sie verdiente sich Pokale in Schwimm- und Tauchwettbewerben. Dadurch war sie unter ihren Mitschülerinnen ziemlich beliebt.

Ab dem Jahr 1973 besuchte Diana das Internat „West Health“, das sich in Sevenoaks, Kent, befand. Auch dort konnte sie nicht unbedingt durch ihre schulischen Leistungen auf sich aufmerksam machen. Allerdings gewann sie auch auf diesem Internat Schwimmwettbewerbe. Des Weiteren fand Diana ihr Interesse am Ballett. Diesen Sport konnte sie jedoch später aufgrund ihrer Körpergröße nicht weiter ausüben. Daher widmete sich Diana Frances Spancer dann dem Stepptanz. In dieser Disziplin gewann sie ebenfalls zwei Pokale.

Nachdem Diana ihre O-Levels trotz zwei Versuchen nicht geschafft hatte, verließ im Jahr 1977 das West Health. Anschließend besuchte sie 1978 ein Mädchenpensionat im schweizerischen Rougemont namens „Institut Alpin Videmanette“. Dieses verließ sie bereits nach drei Monaten.

Noch im selben Jahr stieg Diana in die Berufstätigkeit ein. Sie begann mit Babysitten und Kindergartenhilfe. Ein Jahr später (1979) fand sie eine Stelle als Tanzlehrerin. Im Sommer jenes Jahres entschied sich Diana, mit ein paar Freundinnen in ein Londoner Apartment zu ziehen.

Vom Herbst 1979 bis zu ihrer Ehe mit Prinz Charles war Diana beruflich in einem Kindergarten in einem Stadtteil Londons namens „Pimlico“ tätig.

Verhältnis mit Prinz Charles vor der gemeinsamen Ehe

Ihr erstes Zusammentreffen war im November 1977 bei einer Jagdgesellschaft. Dort lernte Diana die gesamte Familie der Spencers kennen. Sie machte auf sich als mögliche zukünftige Königin aufmerksam, indem sie auf der Hochzeit ihrer Schwester Jane Spencer mit Robert Fellowes, welcher der Stellvertreter von Königin Elisabeth II war, positiv auffiel. Dies geschah dann auf dem 30. Geburtstag von Prinz Charles erneut.

Die Braut eines Prinzen musste einer protestantischen Erziehung entstammen und Jungfrau sein. Diese beiden Voraussetzungen erfüllte Diana. Allerdings empfand Charles zu dieser Zeit Liebe für Camilla Shand, welche jedoch nach Prinz Charles‘ Liebeserklärung im Jahr 1972 Major Adrew Parker Bowles im Jahr 1973 heiratete.

Einige Jahre später liierte sich Charles mit Sarah Spencer. Diese heiratete er jedoch nicht, da Charles im Februar 1978 von Sarahs Alkoholkonsum im Internat sowie ihrem Schulverweis und ihrer Anorexie erfuhr.

Die Beziehung zwischen Diana und Charles begann schließlich im Juli 1980, als Prinz Charles Diana zum Polospiel in Sussex eingeladen hatte. Es bleib nicht nur bei dieser Verabredung, sondern es folgten noch einige weitere. Als die erste Zeitung am 8. September von deren Beziehung berichtete, dachten zunächst Viele, das Verhältnis würde nicht lange bestehen. Am 17. September 1980 sorgte dann ein Bild von Diana für viel Aufsehen. Auf dem Bild wirkte Dianas Rock aus Baumwolle durscheinend, weshalb ihre kompletten Beine sichtbar waren. Dies erweckte das Interesse vieler Fotografen, sodass das Bild, das Diana selbst als peinlich empfand, wichtig für Dianas Zukunft wurde. Durch dieses Bild wurde die Beziehung zwischen Diana und Charles jedoch nicht geschädigt.

Prinz Charles machte Diana schließlich am 6. Februar 1981 einen Heiratsantrag. Die Verlobung wurde jedoch erst am 24. Februar vom Buckingham Palace öffentlich bekannt gegeben. Da Diana stark in der Öffentlichkeit stand, sorgte sie sich sehr um ihr Aussehen, weshalb sie eine Bulimie entwickelte, welche später chronisch wurde. Durch die Bulimie verlor Diana von März bis Juli 1981 sechs Kilogramm.

Hochzeit mit Prinz Charles

Die Hochzeit von Prinz Charles und Diana fand am 29. Juli 1981 in der Londoner St. Paul’s Cathedral statt. Der Ort war ziemlich ungewöhnlich, da königliche Hochzeiten normalerweise im Westminster Abbey stattfinden. Der Grund war jedoch die Anzahl der Gäste – denn die St. Paul’s Cathedral bot mehr Platz. Die Anzahl der Gäste betrug erstaunliche 3.500 Menschen. Die Fernseherübertragung der königlichen Hochzeit erreichte sogar insgesamt mehr als 750 Millionen Zuschauer. Zusammen mit den Zuhörern per Radio wurde sogar die eine Milliarden-Marke geknackt.

Aufgrund der Eheschließung mit Prinz Charles bekam Diana den Titel „Diana, Princess of Wales“.

Diana war seit 1659 die erste Engländerin, welche mit einem britischen Thronfolger den Bund der Ehe einging.

Die folgenden Jahre vor ihrem Tod

Am 21. Juni 1982 erblickte Dianas erster Sohn, William, das Licht der Welt. Sein Bruder Prinz Harry folgte bereits zwei Jahre später. Er wurde am 15. September 1984 geboren. Zu dieser Zeit befand sich die Ehe von Diana und Charles bereits in einer schweren Krise, welches allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffentlich bekannt war.

Im Jahr 1985-1986 entstand das Gerücht, dass Diana ein Verhältnis mit ihrem Leibwächter Barry Mannakee hat. Sie wurden zusammen in einer brenzligen Situation von Prinz Charles Leibwächter ertappt. Im Jahr 1987 starb Mannakee – laut der offiziellen Version – bei einem Motorradunfall, was Diana allerdings für falsch hielt. Sie war nämlich der festen Überzeugung, dass ihr Leibwächter ermordet worden sei.

Ende der 80er Jahren war die Ehe von Diana und Charles dann nicht mehr zu retten. Zusätzlich bekam Diana Depressionen und ihre Bulimie machte ihr zu schaffen.

In der Sunday Times wurden am 7. Juni 1992 Informationen über Dianas Suizidversuche veröffentlicht.

Die Scheidung der königlichen Ehe erfolgte erst am 28. August 1996. Dianas Anwälte errechneten, dass Diana nach der Scheidung jährlich 400.000 Pfund für ihr Büro von Charles erhalten sollte.

Nach der Scheidung konzertierte sich Diana wieder auf Wohltätigkeitsprojekte.

Unfalltod

Am 30. August 1997 machten sich Diana und Dodi Al-Fayed auf den Weg in Richtung Chez Benoit (ein Restaurant) auf.  Der tragische Unfall geschah am 31. August 1997 um 00:25 in einer Unterführung in der Nähe der Alma-Brücke in Paris. Das Auto, mit dem sie fuhren, prallte mit erhöhter Geschwindigkeit gegen einen Tunnelpfeiler. Dodi Al-Fayed und der Fahrer des verunglückten Autos, Henri Paul, verstarben bereits am Unfallort. Diana wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, jedoch verstarb auch sie wenige Stunde nach dem Unglück an ihren inneren Verletzungen. Diana wurde um ca. 4 Uhr in der Früh offiziell für tot erklärt. Nur Al-Fayeds Leibwächter überlebte den Unfall mit schweren Verletzungen im Gesicht.

Es stellte sich schließlich heraus, dass der Fahrer Henri Paul mit 1,8 Promille Alkohol im Blut, was mehr als das Dreifache des gesetzlich erlaubten Promillewerts ist, am Steuer gesessen hatte. Aus diesem Grund kam es vermutlich zu diesem Unfall, der am Ende drei Personen das Leben kostete.

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